Interview mit dem Gründer Werner Christ

Johann Werner Christ, geboren 1929 in Niedergondershausen

Die Marke ist ein Garant für  Hochwertigkeit, wie haben Sie es geschafft diese Qualität über all diese Jahre zu gewährleisten?

Gute Qualität habe ich immer geliebt. Vor allem an Optik und Haptik habe ich selber immer höchste Ansprüche gestellt. In meinem Leben musste ich viele Entscheidungen treffen, so ist bei mir 1982 die Idee entstanden, in dem Schafland Uruguay, einen Zweitbetrieb zu gründen und dazu 1988 eine Gerberei zu bauen. Somit konnten wir eine gute Qualität garantieren. 

Wie sind Sie darauf gekommen, sich auf das Naturprodukt Lammfell zu spezialisieren?

Ich bin ein Liebhaber von Leder und habe eine Neugierde für Lammfell entwickelt, die mich dazu gebracht hat, mich auch mit diesem Material auseinander zu setzen. Ich wollte schon immer das Beste machen und das in der besten Qualität.

Woher haben Sie sich Ihre Inspirationen geholt?

Als wir damals mit Wetterschutzbekleidung anfingen, waren diese aus Kunststoff. Wir sind aber schnell auf echtes Leder umgestiegen und dann auch auf Lammfelle – immer auf etwas Besseres. Ich wollte mich immer mit den Besten messen.

Sie haben immer sehr viel Wert auf nachhaltige Produktion gelegt. Was hat Sie dazu motiviert? 

Ich fühlte mich schon immer für die Umwelt verantwortlich. Als wir damals in Uruguay mit dem Bau der Gerberei anfingen war die Klärgrube vor allem anderen fertig. Wir haben auch schon sehr früh angefangen, mit regenerierbaren Energien zu arbeiten. Die 2007 eingerichtete Solaranlage bewirkte sofort eine Einsparung von 20 % Rohöl. 2009 bauten wir eine Holzverbrennungsanlage. Die durch den Verbrennungsprozess natürlich entstehenden CO2-Emissionen, werden durch den umliegenden Wald ausgeglichen. Wir gerben jetzt 100 % CO2-neutral.

Welcher Leitspruch begleitet Sie?

„Leder von Anfang an aus einer Hand“